Kennt jemand Chris Anderson?
Wer ihn nicht kennt er ist der Chefredakteur von wired. 2004 sorgte er seiner long-Thail These für aufsehen.
Die Long-Thail-These
Diese These besagt, dass sich mit einer Vielzahln von Nischenprodukten mehr Geld machen lässt als mit einigen wenigen Bestsellern. Die Voraussetzung ist dafür eine kosteneffiziente Struktur, wie sie durch das Internet möglich ist.
Praktisch Awendung der Long-Thail-These
Ich habe ja meine (Diplom)Arbeit über Satelliten Downstream Anwendungen in Europa geschrieben und wie man sich damit selbständig macht. Da ich Unterstützung von unterschiedlichen Instituten hatte, kam auch eine Menge an Lesestoff zusammen. Teilweise war das so viel, dass es in der knappen Zeit nicht lesbar war.
Da mich das Thema trotzdem interessiert, lese ich das meiste jetzt. Dadurch habe ich in dem Buch “Service Made in Germany” (hatte ich glaube ich an der HHL Leipzig angefordert) ein gutes Beispiel für diese Theorie gefunden.
Vor der WWW und der Entwicklung von IuK Technologien war es schwer Nischen kosteneffizient zu beliefern. Z.B. durch erschwerte geografische Erreichbarkeit.
Ein Beispiel, dass die Nischen interessant sein können zeigt Amazon. Statt wie eine kleine Buchhandlung, welche nur die Bestseller parat hat, besitzt Amazon ein sehr breites Sortiment. Viele der Bücher sind nur für einige bestimmte Personen im einem gegorafischen Gebiet interessant. Weltweit gesehen ist die Nachfrage jedoch sehr groß.
Die Summe der für wenige Käufer interessante Produkte übersteigt die größe der Bestseller. Möglich wird dieser Ansatz nur durch das Internet und die kostengünstige Erreichbarkeit dieser einzelnen Interessenten für die “uninteressanten Bücher” (-> ich nenn es mal so).
Im Vergleich zu der kleinen Buchhandlung wird das Angebot vom Lager entkoppelt und erfordet keine Verkaufsflächen.
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Wie man mal wieder sieht bietet das Internet viele Möglichkeiten, die man täglich benutzt, aber nicht hinterfragt. Genauso wie Amazon ist es auch möglich andere Produkte zu beliefern. Ich meine damit jetzt nicht baut kleine Website Nischen. Sondern überlegt euch wirkliche Nischenprodukte.
Was kann ich aus der realen Welt in die technische Welt übertragen?
2 responses so far ↓
1 Alper Iseri // Dez 7, 2008 at 21:03
Wieder einmal ein sehr guter Beitrag von dir. Gerade in der heutigen Zeit kann man mit Nischenprodukten viel mehr bewirken, als in der Masse mitzuschwimmen und das zu liefern, was alle anderen auch schon vorrätig haben. Spezielle Zielgruppen zu bedienen – vielleicht mit einem alleinigen Sortiment oder aber neben einer Massenkundschaft, kann der große Wettbewerbsvorteil sein, welcher über Sieg und Niederlage entscheidet.
2 Steffen // Dez 7, 2008 at 21:34
Danke Alper.
Gerade auch der Vorteil, der vom Web geboten wird. Hier kann der “kleine Mann” dem sehr großen Unternehmen (in gewissen Nieschen) sehr leicht Kunden “stehlen”. Man muss nur die paschend Nische finden.