Niftz.com

Lachen, Web-Spielereien, Marktdaten, Gadgets usw.

Niftz.com header image 2

Blogeinnahmen – wie mache ich es richtig?

Dezember 6th, 2008 · 12 Comments

Eben habe ich bei Allblogs die erste für mich logische Berechnung von Blogeinnahmen seit langem gesehen. Er rechnet nicht nur mit den Einnahmen, sondern berechnet seinen Gewinn/Verlust.

Er hat zwar lediglich 3€ Einnahmen, aber das tut nichts zur Sache. Viele große Webseiten haben erstmal ganz lange garkeine Einnahmen ;) (so als kleiner Aufbau!)

Es ist ja auch egal, ob es nun 3€ sind oder 1000€. Jedenfalls am Anfang. Es zählt das unternehmerische Denken. Wenn ich Anfange einen Blog aufzubauen und will damit in meiner Freizeit Geld erzielen, dann muss ich sehen wie hoch mein Gewinn ist und kann dann sagen ob es sich für mich rentiert – Lieber feiern zu gehen oder zu bloggen. Ganz einfach. Ganz logisch. Grundlagen des BWL Studiums, ;)

Welchen Wert hat der Blog für mich

Natürlich muss man sich auch klar sein, welchen Wert der Blog für mich hat bzw. welches Ziel ich damit verfolge.

Ich sehe meinen Blog/meine Blogs als Eintritt in das Web. Zwar habe ich schon 2001 meine erste “webbasierte” Firma gegründet, trotzdem ist es für mich nichts anderes. Mit dem Blog werden Menschen auf dich aufmerksam. Ich zum Beispiel studiere Entrepreneurship oder Unternehmensgründung – In meinem Blog werdet ihr deshalb immer auch diese Inhalte finden. Das findet aber nicht nur ihr, sondern jeder (wenn er danach sucht). D.h. Auch Firmen können darauf aufmerksam werden. Durch den 2. Schwerpunkt des Blogs (dem “Web” Geschehen – Was passiert, was gibts neues) kann ich auch wieder Firmen auf mich aufmerksam machen. Durch ein “sauberes” Blogmanagement könnt ihr diese dann auch beeindrucken bzw. euren Blog als Referenz verwenden.

Zu einem sauberen Management gehört für mich auch diese Gewinn Rechnung bzw. profitiere ich davon. Das muss nicht immer Geld sein. Ich verdiene z. B. garkein Geld direkt mit dem Blog. Aber ich lerne. Werde besser. Werde schneller (im Bezug aufs Webgeschehen). Erkenne dadurch besser Chancen und Risiken. Kann Ideen besser beurteilen. Ganz einfach.

Puh Jetzt bin ich ein bißchen vom Thema abgewichen. Zurück zu den Blogeinnahmen

Wie berechne ich richtig die Blogeinnahmen bzw. den Bloggewinn

Ich finde die Rechnung von Allblogs schon fast perfekt. Er sagt was er ausgegeben hat (Hosting, verrechnet den entgangenen Lohn (er könnte auch Kellnern oder was auch immer), schreibt seinen Laptop ab) und nimmt auf der anderen Seite die Einnahmen (Werbung) seite heran. Eigentlich ganz einfach.

Besser und einfacher kann man es nicht machen.

Super :thumbsup:

Beispiel – Das auf Einnahmen basierende Projekt Geldkrieg

Ich lese zum Beispiel auch sehr gerne Geldkrieg. Nicht wegen dem Projekt nur wegen manchen Inhalten. Denn für mich macht das Projekt (so wie er es jetzt hat) keinen Sinn (sorry David). Ganz einfach David hat ca. $400 eingenommen. Will er es jetzt zu $1000 schaffen, dann nimmt er einfach die $400 dollar und steckt sie (mit den anderen Einnahmen der letzten Monate) in Werbung und platziert auf der Zielseite soviel Adsense wie es geht. Dadurch macht er zwar Verlust, aber so lange die Adwords Kampagne groß genug ist, kommt durch Adsense auch ein bißchen rein. Totaler Quatsch! Aber so schafft er das Projekt ;)

Ganz einfach selbst wenn ein Unternehmen 100  000 Euro einnimmt. Dabei aber 2 000 000 Euro ausgiebt. Funktioniert es nicht. Jedenfalls nicht langfristig.

So und jetzt eure Meinung zu der Blogeinnahmen / Bloggewinn Rechnung

12 responses so far ↓

  • 1 Max // Dez 6, 2008 at 15:57

    Vielen Dank fürs Aufgreifen meines Artikels. Sehe das durchaus ähnlich, gerade am Beispiel Geldkrieg.de, wo man locker 1000 $ erwirtschaftet, wenn man mal mit 10000 $ eine kleine Werbekampagne startet.

    Ich denke halt, gerade wer mehr mit dem Blog als 100 Euro verdienen möchte braucht eine betriebswirtschaftliche Grundlagen in seinen Zahlen und kann eben nicht nur den Umsatz betrachten, denn das geht sonst irgendwann schief und es führt zur weltweiten Blog-Krise. ;-)

  • 2 Yannick // Dez 6, 2008 at 16:01

    Naja. Was gibt es da viel richtig zu machen. Umsatz (meinentwegen auch Einnahmen) minus Ausgaben gleich Gewinn. Kein BWL, sondern Menschenverstand. Wenn ich mehr ausgebe als einnehme, ist das Müll, ganz einfach ;)

    “..und basiert auf der Zielseite soviel Adsense wie es geht.” – du meinst wohl “platziert”.

  • 3 Max // Dez 6, 2008 at 16:16

    @Yannick
    Wenn es so einfach ist, wie du es in den Raum stellst, warum machen es dann die wenigsten/keiner?

  • 4 Steffen // Dez 6, 2008 at 16:24

    Danke Yannik ändere es gleich. ;) Ich habe immer kleine oder größere Rechtschreibfehler im Text (nur als Hinweis). Liegt daran, dass ich die Beiträge sehr schnell runterschreibe.

    Du hast recht. Eigentlich nur Menschenverstand – man nennt es aber halt auch BWL – Bin immernoch der Überzeugung, dass ein komplettes Studium zu schaffen ist mit Menschenverstand (aber das ist ein anderes Thema…)

    Aber ich muss Max zustimmen. Warum machen es dann so wenige? Jeder trumpft auf mit großen Zahlen, aber keiner menschlichen Denkweise.

  • 5 Yannick // Dez 6, 2008 at 16:27

    Naja, wie Du schon sagst. Sie trumpfen auf. Sind froh, wenn sie Einnahmen verbuchen können.. Das es im Endeffekt nicht der Gewinn ist, wissen sie selber, wollen es aber nicht öffentlich zugeben.

    Wegen der Rechtschreibfehler; ist ja kein Problem. Haust hier ja echt einen Beitrag nach dem anderen aus :)

  • 6 Steffen // Dez 6, 2008 at 16:34

    Ja ;) habe gerade mal ein bißchen Luft in der Uni und da kann endlich mal alles raus was so im Kopf ist.

  • 7 Kloni // Dez 6, 2008 at 18:43

    natürlich muss man neben den einnahmen auch die kosten im blick haben! Aber man kann es ja auch übertreiben! Wenn ich die ganzen opportunitätskosten noch mit einberechne dann kommen wohl nur sehr wenige Blogger in Deutschland überhaupt ins Plus
    Und genauso, wie jeder mit normalen Menschenverstand Einnahmen und Kosten vergleicht, wird auch keiner mit normalen Menschenverstand ein Projekt weiterführen, womit er Verlust macht.
    Also muss man den Wert, den der blog für einen hat, ja auch in diese Überlegung mit einbeziehen. Nur ist dieser halt nicht klar zu definieren, wie die monatlichen Abschreibungen vom Notebook (was wohl auch nicht nur fürs Bloggen benutzt wird).
    Somit sind solche REchnung fast unmöglich und bleiben immer unvollständig und fehlerhaft (von wegen Deckungsbeiträge richttig zuordnen, um mal im BWL zu bleiben :D )

    Naja, lange Rede kurzer Sinn: Keiner wird einen Blog führen, wenn er für ihn selbst keinen Mehrwert darstellt! Ob jetzt finanziell oder sonst was…!

  • 8 x-stream // Dez 7, 2008 at 13:48

    Das Versagen von Geldkrieg war vorprogrammiert. Viel zu abschweifen zu wenig solide Ideen der Vermarktung und zu wenig Kreativität in der Monetarisierung. zudem marketingtechnisch zu weit gestreut und Monetarisierungstechnisch eindeutiger Blogger-Selbstmord. Fünf Stunden am Tag für nichtmal 500 €uro (kann ich mir mal gar nicht vorstellen, wirklich so wenig?)am Tag… das sagt doch alles. Sorry, aber eine solche wirstchaftliche Ineffizienz ist wirklich nennenswert.

  • 9 Steffen // Dez 7, 2008 at 13:54

    Wenn ich die ganzen opportunitätskosten noch mit einberechne dann kommen wohl nur sehr wenige Blogger in Deutschland überhaupt ins Plus

    hi kloni, aber wenn ich die opportunitätskosten (= Kosten der vergangenen Alternative) nicht berücksichtige, macht es für mich keinen Sinn. Wenn ich sehen will, wie viel Gewinn ich gemacht habe, dann muss ich auch wissen, wie hoch ein Vergleich wäre. Wenn ich mit Kellnern mehr Geld verdienen kann, dann sollte ich mir nochmal überlegen, ob ich meinen Blog rein aus dem “Geld verdienen” Willen betreibe. Zwar kommt das seltener vor, denn für die meisten ist es ein Hobby+Spaß+ein paar Euro abwerfen, aber es geht nun auch mal die Blogs, welche das rein aus dem Geldprinzip machen oder?

  • 10 Steffen // Dez 7, 2008 at 14:02

    Das Versagen von Geldkrieg war vorprogrammiert.

    Habe es gerade auch gelesen, dass Geldkrieg aufhört. Mein Artikel ist schon vor seiner Aufgabe erschienen. Ich finde es schade, denn David hatte teilweise echt gute Artikel.

    Nur die Idee war nicht ganz durchdacht. Ist aber auch nicht schlimm, denn man muss auch Rückschläge verkraften. Wenn er sein nächstes Projekt angeht, dann weiß er wo die Fehler sind. Ich glaube mit der ein oder anderen Veränderung hätte er auch die 1000 Dollar erbloggen können. Nur das Problem war, dass David seine Artikel qualitativ zu hochwertig geschrieben hat. Er hat gerade mal 528 Seiten im google Index. Ich setze da lieber auf einen breiteren Ansatz. Wenn man im Internet nicht viel Glück hat oder viel Geld für SEO dann zählt immer noch der Ansatz Content is King- das hätte er berücksichtigen sollen. Dann hätte er es geschafft. Bin ich mir eigentlich sehr sicher.

    Wenn ich im Vergleich niftz nehme, dann hab ich jetzt in einer Woche die hälfte der Artikel (ca. die Anzahl) geschrerieben wie David in 8 Monaten. Das war sein roßes Problem.

    Aber hey, ist ja auch egal. Wenn er das nächste Projekt macht, dann kennt er die Macken. Ich wünsch ihm auf jedenfall erstmal viel Spaß mit seinen 2 Töchtern ;)

  • 11 Casi // Dez 7, 2008 at 15:10

    So, jetzt reichts mir: Bin jetzt wiederholt zufällig hier gelandet und hab jedes Mal tolle Beiträge gefunden – also kommst niftz jetzt in meinen Google Reader ;)

  • 12 Steffen // Dez 7, 2008 at 15:16

    hahaha :D – ich war eben so geschockt, denn ich habe erst nur den Teil

    So, jetzt reichts mir:

    gesehen und dachte erst ” :shock: shit was hab ich jetzt wieder falsch gemacht ;) ” cool danke!